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MY GIRL IS IN TOWN


Drei Tage nachdem ich peruanischen Boden betreten hatte, folgte mir auch Marie.

Nach einem 17 stündigen Flug um die halbe Erde, soll es also an diesem Freitagabend das erste Wiedersehen nach anderthalb Monaten geben. Ich freute mich sehr auf diesen Moment.

Gerade in den ersten zwei Wochen der Reise war es schon sehr ungewohnt und teilweise auch hart, alleine durch die Gegend zu streifen und das Erlebte alleine zu genießen. Um so größer war da natürlich auch die Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen.

Nach einer sehr langen neunzig minütigen Taxifahrt durch den spätabendlichen Feierabendverkehr von Lima, schaffte ich es fast pünktlich zum außerhalb der Stadt befindlichen Flughafen, um Marie in Empfang und in die Arme zu nehmen. Wir genossen die Momente des Wiedersehens und hatten uns auf der Rückfahrt ins Hotel eine Menge zu erzählen.

Die folgenden anderthalb Tage, welche wir nun gemeinsam durch Miraflores liefen waren deutlich entspannter, als es zuvor allein der Fall war.

Sonntagmorgen kehrten wir dem verregneten und kalten Lima den Rücken und machten uns auf den Weg den Süden von Peru etwas zu erkunden.

Als erste Station hatten wir uns das ca. vier Stunden entfernte Huacachina ausgeguckt. Huacachina ist eine kleine Oase nahe der Wüstenstadt Ica, südlich von Peru.

Das von uns ausgesuchte und als zuverlässig geltende Busunternehmen Cruz del Sur brachte uns durch eine doch sehr trostlose und arme Landschaft raus aus der Millionenstadt Lima, mit seinen nicht enden wollenden Vororten.

Mit der Zeit wurde es deutlich wärmer und die Sonne schaffte es endlich auch mal durch den Nebel. Huacachina empfing uns schließlich mit warmen 25 Grad und strahlendem Sonnenschein! YEAH!!!!