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Low Season in Anatolia


Ich verspürte den Drang, die wenigen mir noch verbleibenden Tage meines sich nun langsam dem Ende zuneigenden Sabbatjahres noch einmal mit etwas ereignisreichem zu füllen.

„Fahr mal nach Kappadokien, ist schön da“ hörte ich von Freunden und Familie.

Mit einem erschwinglichen Direktflug ab Düsseldorf und einer Flugzeit von knapp 4 Stunden, ein gutes Ziel für ein paar neue Eindrücke.

Und ja, …. recht hatten sie. Ist schön hier.

Kappadokien empfing mich mit gutem Wetter, leckerem Essen, einer echt märchenhaften Landschaft und einer sehr entspannten englischsprachigen touristischen Infrastruktur. Selbst das letzte Glied in der touristischen Wertschöpfungskette, der Taxifahrer, sprach sehr akzeptables Englisch. Daumen hoch!

Die Nächte verbrachte ich in meinem sehr komfortablen Höhlenzimmer.

Die Tage füllte ich mit einem gebuchten Ausflug in die nähere Umgebung und mit Wanderungen durch Landschaften die aussahen wie ein Schweizer Käse.

Das es schön hier ist, hat sich zwischenzeitlich wohl auch bis ins ferne China herumgesprochen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals so viele chinesische Touristen an einem Ort gesehen habe. Der kleine Ort Göreme, in dem ich untergekommen war, befindet sich fest in der Hand meiner chinesischen Touristenfreunde.

Gut ist jedoch, dass meine chinesischen Freunde das Wandern noch nicht für sich entdeckt haben. In den landschaftlich wunderschönen Tälern rund um den Ort Göreme war es ruhig.

Aktuell warte ich noch auf das passende Wetter für eine Ballonfahrt. Ein weiteres Highlight, was Kappadokien zu bieten hat. Leider war es die letzten Tage zwar sehr sonnig aber deutlich zu windig.