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Going East


Es gibt auch Tage, da fehlt mir einfach die Lust zum Fotografieren. Daher gibt es in diesem Blogpost etwas mehr Text und etwas weniger Bilder.

Die letzten Tage führten mich immer weiter in den Osten von Kuba. Von Vinales ging es am 19.05.18 per Bus nach Trinidad. Dort blieb ich zwei Nächte und schaute mir etwas die Stadt an.

Als ich an meinem zweiten Abend in Trindad etwas Essen gehen wollte, regnete es zu diesem Zeitpunkt in Strömen. Daher entschloss ich mich erstmal vor dem Regen in das gegenüber meiner Unterkunft gelegene Restaurant zu flüchten. Dort stellte ich mich im Türrahmen unter und bemerkte, dass an dem Tisch neben mir deutsch gesprochen wurde. Ich fragte, ob ich mich einen kurzen Moment dazu setzen darf. Aus dem kurzen Moment wurde ein sehr netter und unterhaltsamer Abend, mit einem Pärchen aus Köln und zwei Mädels aus Stuttgart. Wir unterhielten uns viel über unsere bereits gemachten Reiseerfahrungen, über unsere zukünftigen Ziele, aber auch über die ganz alltäglichen Dinge.

Wenn man alleine reist, empfinde ich es als sehr schön, gelegentlich auch mal die gemachten Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen. Wenn diese dann auch noch meine Sprache sprechen, ist es doch umso schöner und leichter.

Am Morgen des 21.05.18 ging es weiter nach Camagüey. Hier übernachtete ich abermals in einer Casa Particular. Leider war dies eine Casa, welche etwas „rustikaler“ eingerichtet und mit 30 CUC pro Nacht, im Preis- / Leistungsvergleich zu meinen bisherigen Unterkünften, auch nicht gerade günstig war. Aber gebucht ist gebucht. Bisher hatte ich ja immer Glück mit meinen Unterkünften. Da kann dann auch mal der ein oder andere Ausreißer dabei sein.

In Camagüey gab es, bis auf sehr viele Kirchen (welche ich nicht so interessant fand), eher wenig zu sehen. Vom Grundriss unterschied sich die Stadt, mit ihren verwinkelten Gassen, jedoch sehr von der in Amerika eher üblichen schachbrettartigen Anordnung der Straßen und Häuser.

Die vorhandene Zeit nutzte ich letztendlich dazu, meine zukünftigen Reiseplanungen etwas zu konkretisieren. In dem ein oder anderen Moment der Langeweile auf dieser Reise durch Kuba, beschäftigte mich bereits seit längerem der Gedanke, für ein paar Tage noch irgendein anderes Land in der Karibik zu besuchen.

An diesem Tag, in der Hotellobby eines in der Innenstadt befindlichen Hotels, reifte dieser Gedanke weiter.

Nachdem ich mir über das öffentliche WiFi-Netz bei Google Maps die um Kuba herum befindlichen Regionen angeschaut und mich mit den Preisen für Flüge, Unterkünfte und Lebenshaltungskosten beschäftigt habe, gewann Mexiko immer mehr meine Aufmerksamkeit.

Mit einer Flugzeit von ca. 1,5 Stunden und einem günstigeren Preis- / Leistungsverhältnis als es Kuba zu bieten hat, entschied ich mich, nach kurzer Bedenkzeit und zwei Mojitos später, einen Flug von Havanna nach Cancun für den 28.05.18 zu buchen.

Ein passendes Hotel dazu buchte ich wenig später in der Provinzhauptstadt Merida. Eine, laut Erfahrungsberichten von anderen Reisenden, sehr schöne mexikanische Stadt im Bundesstaat Yucatan.

Den Rückflug von Cancun nach Havanna habe ich für den 03.06.18 gebucht. Somit bleiben mir noch zwei Nächte in Havanna, bevor ich am 05.06.18 nach Peru aufbreche.

Die Zeit vor meinem kleinen Ausflug nach Mexiko verbringe ich vom 23.05 – 24.05.18 in Santiago de Cuba (ganz im Osten von Kuba), bevor es dann über Santa Clara wieder zurück nach Havanna geht.