• // Buenos dias Peru

Buenos dias Peru

(Ein Gastbeitrag von Marie)


So schnell kommt man nach Peru. Ein Land das nie auf meiner Reiseliste stand. Ich bin sehr gespannt, was mich in den nächsten Wochen hier erwartet.

Den ersten Tag in Lima nutzte ich zur ersten Orientierung (Währung, Sprache, Umgebung usw.). Da war Stefan mir ja schon einiges voraus. Es ist schon etwas merkwürdig zu einer Reise hinzuzustoßen…

Wir schlenderten durch die Straßen, Parkanlagen und an der Küste von Lima entlang. Schauten den Wellenreitern zu, genossen den Blick auf den pazifischen Ozean und die Zweisamkeit. Stefan erzählte mir von weiteren Erlebnissen der letzten sechs Wochen und stellte fest, dass es sich zu zweit doch einfacher reisen lässt. Auch durch Lima könne er nun mit mir deutlich entspannter durch die Straßen ziehen und die Umgebung noch Mal ganz anders wahrnehmen…

Am Abend besuchten wir einen Park in dem die Peruaner anscheinend ihr Wohnzimmer nach draußen verlagern: Eine Band spielte Live-Musik, spontan zusammen gekommene Menschen tanzten in einer Traube von Zuschauern, für Jung und Alt gab es eine Tauschbörse für Panini Bilder und auf einem kleinen Trödelmarkt wurde um jeden Preis gefeilscht.

Diese Orte, an denen das Leben friedlich und kreativ stattfindet, vermisse ich in Deutschland und führen auf meinen Reisen immer wieder zu Begeisterung.

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Süden. Unser Ziel war Huacachina. Die Busfahrt dauerte vier Stunden und war recht komfortabel. Wir ließen den Nebel hinter uns und sahen endlich blauen Himmel und Sonnenschein. Auch die Temperaturen kletterten in die Höhe. Sehr schön!

Ich war sehr gespannt auf Huacachina und die Wüstenlandschaft.  Seit Stefans Aufenthalt in der iranischen Wüste, war ich sehr beeindruckt von den Bildern der Landschaft. Meine Neugierde war geweckt.

Mit einem Taxi fuhren wir von der Busstation in Ica zu unserem Hotel in der Oase in Huacachina.

Der Ort ist an und für sich einfach unfassbar schön. Allerdings ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum man die Menschen mit dröhnenden Sandbuggys und einer „Partymeile“ locken muss?!

Am Nachmittag kletterten wir auf eine Sanddüne, um von dort den Sonnenuntergang zu betrachten. Die Aussicht ist nicht mit Worten zu beschreiben! Es ist der Moment in dem man den Rest der Welt vergisst, dass Hier und Jetzt genießt und einfach nur Zufriedenheit verspürt.

(Das war mein Gastbeitrag – die Fotos sind wie gewohnt von Stefan!)